Kommende Events/ Coming Events

Bisherige Events/ Past Events

Workshop: „Monitoring und Reporting“
10. Mai 2019, IG Kultur
Ein Workshop unter Leitung von Anna Schreilechner (ZARA) gibt ARJ-Mitgliedern Einblicke in aktuelle Monitoring-Systeme und widmet sich der Frage, „Wieso Monitoring?“

Theater am Markt: Entgrenzungen Skype live performance
Donnerstag, 25.4.2019, 19:00, Brunnenpassage Wien
An diesem Abend geben vier Künstlerinnen in vier verschieden Ländern zeitgleich einen Einblick in ihre digitale, grenzübergreifende work-in-progress Tanzproduktion „Entgrenzungen“. Verbunden durch Live-Online-Videostreams tanzen die vier Frauen, die sich an diesem Abend tatsächlich im Iran, in Südkorea, Polen sowie in Österreich befinden, miteinander. Die künstlerische Auseinandersetzung handelt von den Grenzen, die sie voneinander trennen, von Immigrationsbehörden und von der Unmöglichkeit, zur selben Zeit am selben Ort miteinander zu tanzen.
„Our dances can destroy the boundaries which are pushed to us for many years. Our performance halls will break their walls and all would be one. Our audiences will sit next to each other.“ Shahrzad Nazarpour
Im Anschluss an die Aufführung findet ein transnationales live Skype-Gespräch statt.
Choreografie und Konzept: Shahrzad Nazarpour Live Tanz: Shahrzad Nazarpour (Iran), Katharina Senk (Österreich), Boram Yi (Südkorea), Kamila Olesińska (Polen) Issa Heliz/Grafik, Shahrooz Nazarpour/Musik, Amin Pourbarghi/Produktion

Buchpräsentation Ece Temelkuran, 8.4.2019, Brunnenpassage Wien
In ihrem Buch “Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur” fokussiert Journalistin und Schriftstellerin Ece Temelkuran auf die Frage, wie rechtspopulistische Wellen und autoritäre Regime entstehen. Ausgehend aus dem türkischen Experiment hinterfragt sie, ob die weltweit hochkommende rechtspopulistische Welle überhaupt zum Zeitgeist mutiert, und denkt über die möglichen Auswege nach. Dieses Buch von Temelkuran ist ein Notschrei an die Demokratie. Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir (Türkei), ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman „Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann“ wurde 2014 im Atlantik Verlag publiziert und in 22 Sprachen übersetzt.
Moderation: Dr. Hakan Gürses, Kommunikationssprache ist Türkisch und Deutsch.

 

Filmscreening im Rahmen des Menschenrechtsfilmfestivals this human world  am 1. und 2. Dezember 2018, Brunnenpassage.  Öffentliche Präsentation der Plattform Arts Rights Justice Austria.
Silvana (Regie: Mika Gustafson, Olivia Kastebring, Chistina Tsiobanelis | Doku SWE 2017 | 95min)
Der Film begleitet die schwedische Rapperin Silvana Imam drei Jahre lang in ihrem Leben, beginnend beim Anfang ihrer Karriere. Wir sehen das filmische Portrait einer ambitionierten Frau, die viel zu sagen hat – provokativ und laut. Ihr Erfolg etabliert sie schnell zu einer künstlerischen Ikone, die lernt, zwischen öffentlichem und privatem Leben zu vermitteln. Gemeinsam mit Silvana erkennen wir, dass Authentizität dabei die Schlüsselkomponente bildet.
In Anwesenheit des Filmteams. Mit anschließender Diskussion.

City of Ghosts (Regie: Matthew Heineman | Doku USA 2017 | 93min)
„Raqqa is Being Slaughtered Silently“ nennt sich eine Gruppe syrischer Bürgerjournalisten, die Menschenrechtsverletzungen durch den IS in ihrem Heimatland aufzudecken versucht und unter ständiger Beobachtung arbeitet. Die meisten Bilder, die man von Exekutionen und anderen Gräueltaten kennt, stammen von ihnen. Einige sind geflohen, aber auch im Exil sind sie nicht sicher. Der Film ist das bewegende Dokument eines Kampfes, der teils unerträgliche Preise fordert.
Anschließende Diskussion mit Hussam Eesa (Raqqa is Being Slaughtered Silently), Rubina Möhring (Journalisten ohne Grenzen), Michael Reimon (EU-Parlament), Moderation: Jelena Gučanin

Radiosendung: Bewegungsmelder Kultur zur Kunstfreiheit, 26. November 2018, IG Kultur Österreich , „Der Zeit ihre Kunst und der Kunst ihre Freiheit“, so steht es in goldenen Lettern am Gebäude der Wiener Secession und wird es in politischen Reden immer wieder beschworen. Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit sind wichtige Grundpfeiler der Demokratie und scheinen in Österreich selbstverständlich. Soeben wurde jedoch Österreichs Zivilgesellschaftsrating von „offen“ auf „eingeschränkt“ herabgestuft. Grund hier: die Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte. Kritischer Kunst, aber auch der Presse wird merkbar aggressiver begegnet. Die November-Ausgabe des Bewegungsmelder Kultur, der Radiosendung der IG Kultur Österreich, geht den aktuellen und historischen Entwicklungen nach.
Die Radiosendung zum Nachhören: https://igkultur.at/grundrechte-kunstfreiheit-pressefreiheit-meinungsfreiheit

Theatersolo & Podiumsdiskussion: Ein Staatenloser,  28. September 2018, 18.00 Uhr, Säulenhalle des Weltmuseum Wien 
Im Iran herrschen Gewalt und Zensur, in Österreich wird auf Freiheit und Demokratie gehofft. Genau dazwischen spielt sich die Biografie des Schau­spielers Alireza Daryanavard ab: „Ein Staaten­loser“ zeigt, wie Zensur einen Künstler zur Flucht zwingt. Text, Installationen, Musik und ein Videotagebuch der Flucht von Alireza Daryanavard (Schau­spieler und Regisseur, studierte im Iran, lebt seit 2014 in Österreich).
Im Anschluss des Stückes fand eine Podiumsdiskussion zu Theater & Flucht statt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit WERK X-Petersplatz, UNHCR, Weltmuseum Wien und Brunnenpassage.

Filmscreening: Elsie Slonim – Meine ersten hundert Jahre, 6. Juni 2018, 20.00 Uhr, Brunnenpassage (Made by: Chris Haderer, Robert Pöcksteiner & Alfred Woschitz, 52min) Im Oktober 2017 war die Zeitzeugin Elsie Slonim im Rahmen bereits mit einer Lesung ihres Buches „Vom Brot im Meer“ in der Brunnenpassage zu Gast. Der Film erzählt nun von dieser beeindruckenden Zeitzeugin, die 2017 ihren 100. Geburtstag gefeiert hat. Mit der Kamera auf Spurensuche zwischen Kaiser Franz Josef, dem Holocaust und der Sperrzone auf Zypern. Ein Film über 100 Jahre österreichische, europäische und globale Zeitgeschichte.

Lecture und Workshop: „Arts, Rights & Justice in Österreich“, 7. März 2018, 10.00 Uhr Brunnenpassage; Lillian Fellmann, Chair der Arts Rights Justice EU working group, hat im Frühjahr 2017 erstmalig einen Einblick in die Arbeit auf internationaler Ebene gegeben. Im diesjährigen Workshop berichtete Fellmann über den aktuellen Fokus der Arbeitsgruppe und über die Safe Havens Konferenz, die im Dezember 2017 in Malmö stattfand. Der Workshop diente als Fortbildung und aktuelle Standortbestimmung für Interessierte in Österreich und als konkreter Impuls für die Entwicklung eines nationalen Monitorings bei Verletzungen künstlerischer Freiheit. Im Anschluss fand ein weiteres offenes Vernetzungstreffen für Interessierte und Betroffene statt.

Lesung von Zohir Abu Saad, 27. Jänner 2018, 19.30 Uhr, Brunnenpassage; Zohir Abu Saad wurde 1987 in Syrien geboren und wuchs in einer Familie auf, in der Bildung und Wissenschaft einen sehr hohen Stellenwert hatten. Er studierte an der Literarischen Fakultät der Universität Damaskus, welche er mit Auszeichnung abschloss. Er wurde aufgrund seiner schriftstellerischen Tätigkeit, im Zuge derer er die Missstände in Syrien anprangerte, zweimal für die Dauer von insgesamt einem Jahr und acht Monaten inhaftiert. Er lebt nach seiner Flucht seit eineinhalb Jahren in Wien, begann wieder zu schreiben und publizierte 2017 elf Romane, in denen er die harte Realität in der arabischen Welt und insbesondere in Syrien behandelt. An diesem Abend wird er aus seinen Werken lesen und darüber hinaus musikalisch begleitet. Die Lesung findet in Arabischer und Deutscher Sprache statt.

Filmscreening: „The Congo Tribunal“, 8. Dezember 2017, 18.30 Uhr, Brunnenpassage im Rahmen von This Human World – International Human Rights Film Festival 2017, The Congo Tribunal (Milo Rau, Doku CH I DE 2017, 100min, OmeU), Der Schweizer Filmemacher Milo Rau inszeniert ein Tribunal im Ostkongo. Angeklagt werden die UNO, ein Minenkonglomerat und lokale Regierungsvertreter. Der Prozess vor laufender Kamera macht die Problematik der Straffreiheit von Verbrechen im Kongokonflikt greifbar. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt.

Alle weiteren Veranstaltungen finden sich auf der Seite der Österreichischen UNESCO-Kommission

Coming Events

Past Events

Human Rights Filmfestival this human world, 29.11.2018 to 10.12.2018, different times and locations.
For further program information click here.

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December 01, 02.2018 Film screening in the human rights film festival, this human world Public presentation of the Arts Rights Justice Austria platform.
Silvana (Director Mika Gustafson, Olivia Kastebring, Chistina Tsiobanelis/ Documentary SWE 2017, 95 min.) She is loud and provocative. A cinematic portrait of Swedish rap icon Silvana Imam. A film about how she learns to mediate between public and private life, that provocation is important and failure is right, and that authenticity is the key component in this process. (EL)
Followed by a discussion with director Olivia Kastebring, moderation Djamila Grandits, Sa. 01.12.2018, 7:00 pm, in Brunnenpassage.

City of Ghosts (Director: Matthew Heineman | Documentary USA 2017 | 93min.)
“Raqqa is Being Slaughtered Silently“ is the name of a group of Syrian journalists who risk their own lives uncovering and documenting the human rights crimes committed by ISIS. Most of the photos of executions and cruelty we are familiar with, were made by them. Some have fled, although in exile they are still not safe. The film is a moving documentary of a battle, for which fighters are paying an enormously high price. (JW)
Followed by discussion with Hussam Eesa (Raqqa is Being Slaughtered Silently), Rubina Möhring (Journalists without borders), Michel Reimon (Member of the European Parliament)
Moderation: Jelena Gučanin, Sun. 02.12.2018, 7:00 pm, Brunnenpassage

Solo theater performance and round table discussion; „Ein Staatenloser“ (Stateless) September 28, 2018, Weltmuseum Wien, Violence and censorship rule in Iran, in Austria hopes are for freedom and democracy. Alireza Daryanavard’s life story unfolds between the two. „Ein Staatenloser“ illustrates how censhorship forces an artist to flee. Text, installation, music and a video diary of Alireza’s flight. (Actor, director Alireza Daryanavard studied in Iran and lives in Austria since 2014.) There was an after performance discussion „Theater und Flucht“ (Theater and flight). In cooperation with Werk-X Petersplatz, UNHCR, Weltmuseum Wien and Brunnenpassage

Film screening of „Elsie Slonim – My First Hundred Years“, June 6, 2018, Brunnenpassage, (Film by Chris Haderer, Robert Pöcksteiner & Alfred Woschitz, 52 min.) In October 2017, contemporary witness Elsie Slonim read from her book „Vom Brot im Meer“ in the Brunnenpassage. The film relates the story of this impressive witness who in 2017, had celebrated her hundreth birthday. The camera team chronicled her story from the reign of Emperor Franz Josef, the Holocaust to the restricted zone of Cyprus. A film about 100 years of Austrian, European and contemporary global history.

Lecture and Workshop: „Arts, Rights & Justice in Austria“, March 7, 2018, Brunnenpassage, Lillian Fellmann, Chair of Arts Rights Justice EU working group, lent a first glance at the international level of their work. Fellmann reported to this year’s workshop on the current focus of the working group and the

Safe Havens Conference in Malmö, December 2017, The workshop offered further education and reports on the current situation for interested persons in Austria and set forth an impulse for the monitoring of human rights infringements on a  national level. An open networking meeting for all those concerned was held afterwards.

Reading by Zohir Abu Saad, January 27, 2018, Brunnenpassage, Zohir Abu Saad was born in Syria in 1987 into a family which held education and science in high esteem. He completed his studies in literature at the University of Damascus with honors. During the grave unrest in Syria, he was persecuted because of his writing and imprisoned twice for a total of one year and eight months.  Since his flight he has been living in Vienna for one and a half years and has begun writing again, publishing 11 novels in 2017 in which he describes the hard realities of the Arab world and especially in Syria. The reading was accompanied by live music and was held in Arabic and German with live musical accompaniment.

Film screening: „The Congo Tribunal“, December 8, 2017, Brunnenpassage, during „this human world“ – International Human Rights Film Festival, 2017, The Congo Tribunal (Milo Rau, Documentary CH I DE 2017, 100 min.), Swiss film maker, Milo Rau set up a tribunal in the East Congo. On trial is the UN, a mining conglomerate and local government officials. The proceedings take place in front of the camera and make clear the problems of the rampant and unpunished criminality inherent in the Congolese conflict. Afterwards there was a round table discussion.

Further events can be found on the Austrian Commission for UNESCO Website